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JESUS bezeichnete sich nie als der allmächtige Gott, sondern als der Sohn Gottes. Wenn er Gott gewesen wäre, müsste man sich fragen, zu wem er gebetet hat, als er auf der Erde war (Matthäus 14:23; 26:26-29). Bestimmt hat Jesus beim Beten nicht nur vorgetäuscht, mit jemandem zu sprechen.
Als Jesus einmal von zwei Jüngern gebeten wurde, ihnen eine besondere Stellung in seinem Reich zu geben, erklärte er ihnen: „Ich kann nicht bestimmen, wer einmal neben mir sitzen wird. Wer diese Plätze einnehmen wird, bestimmt allein mein Vater“ (Matthäus 20:23, Hoffnung für alle). Sicher hat Jesus seine Jünger nicht angelogen, als er ihnen sagte, dass er nicht berechtigt war, ihnen eine solche Stellung zu geben. Mit seinen Worten machte er in aller Bescheidenheit deutlich, dass nur Gott das Recht hat, so etwas zu entscheiden. Jesus sagte sogar, dass es einiges gibt, was weder er noch die Engel wissen, sondern nur sein Vater (Markus 13:32).
Jesus sagte, dass es einiges gibt, was weder er noch die Engel wissen, sondern nur sein Vater
War Jesus nur als Mensch Gott untergeordnet? Nein. Wie die Bibel zeigt, war er auch nach seinem Tod und seiner Auferstehung Gott nicht gleichgestellt. Der Apostel Paulus schrieb: „Christus untersteht Gott“ (1. Korinther 11:3, Hoffnung für alle). Außerdem sagt die Bibel über die Zukunft: „Wenn aber zuletzt Christus der Herr über alles ist, dann wird er als der Sohn Gottes sich seinem Vater unterordnen, der ihm diesen Sieg geschenkt hat. So wird Gott über alles der Herr sein“ (1. Korinther 15:28, Hoffnung für alle).
Jesus ist also nicht der allmächtige Gott. Er bezeichnete den Allmächtigen sogar als seinen Gott (Offenbarung 3:2, 12; 2. Korinther 1:3, 4).*
* Weitere Informationen zu diesem Thema findet man auf den Seiten 201 bis 204 des Buches Was lehrt die Bibel wirklich?, herausgegeben von Jehovas Zeugen.